Tag der Stadtverschönerung
Am 23.3.2012 ging die 4D des
Gymnasiums in einer
Biologiestunde „bewaffnet“ mit Gummihandschuhen, Warnwesten und Müllsäcken vor das Schulgebäude und „arretierten“ mit wachem Auge sämtliche, nicht in die Natur gehörigen Dinge. Darunter befanden sich Papierreste, Verpackungsfolien, Zigarettenstummeln, Bleistifte, Kugelschreiber und sogar eine kaputte Bierkiste. Dass dieser Tag auch zum biologischen Erkenntnisgewinn beitrug, wurde durch etliche „Frühblüher“, wie z.B. die Leberblümchen, sowie den Fund eines gut erhaltenen Hasenschädels, ermöglicht. Am Ende der Stunde wurden die eifrigen Müllsammler von der Gemeinde mit Getränken belohnt.
Strom aus der Steckdose?
Die Klassen 4A, 4B, 4C beschäftigten sich im Rahmen des Physikunterrichtes mit Frau Prof. Habiger mit den Möglichkeiten der Gewinnung elektrischer Energie. Ausgehend von der herkömmlichen Gewinnung in Wärmekraftwerken für fossile Energiequellen waren auch die verschiedenen Möglichkeiten durch Nutzung erneuerbarer Energiequellen Thema der Stunden.
Als Unterrichtsform wurde die Expertenmethode (Eigenverantwortliches Arbeiten nach Klippert) gewählt. SchülerInnen erarbeiteten in Kleingruppen einzelne Themenbereiche, in denen sie sich dann zu ExpertenInnen entwickelten. Anschließend wurden die Gruppen so zusammengesetzt, dass in jeder Gruppe jeweils ein Experte des jeweiligen Themas vertreten war. Ziel der nächsten Einheit war es, dass jeder Experte sein Fachgebiet den anderen Mitgliedern seiner Gruppe verständlich machte. Den Abschluss bildeten Kurzreferate über die einzelnen Themen, in denen die SchülerInnen die Präsentation des vorgegebenen und selbsterarbeiteten Sachthemas übernahmen.
Die Themenbereiche waren
- Nutzung der Wasserkraft (Speicherkraftwerke, Laufkraftwerke), die in Österreich eine sehr große Rolle spielt,
- Windkraftwerke, die im Speziellen im Weinviertel immer häufiger eingesetzt werden,
- Photovoltaikanlagen,
- Nutzung von Biogas- und Deponiegas,
- Verwendung der Biomasse Holz
- die Nutzung geothermischer Energie (in Wien Aspern entsteht gerade ein geothermisches Kraftwerk).
Als weitere Alternative zu herkömmlichen Wärmekraftwerken für fossile Energieträger wurde auch auf Wärmekraftwerke eingegangen, die die Energie des Mülls nutzen. Das niederösterreichische Wärmekraftwerk Dürnrohr-Zwentendorf ist ein sehr modernes Beispiel für eine solche Anlage. Die Energie, die bei der Verbrennung des Restmülls in der Verbrennungsanlage in Zwentendorf gewonnen wird, wird dem Wärmekraftwerk Dürnrohr in Form von heißem Wasser zugeführt und zur Umwandlung in elektrische Energie und für Fernwärme genutzt. Dadurch werden fossile Energieträger eingespart.
Die kleinen Dinge des Alltags
Kleine Schritte – große Wirkung!
- Im Kaffekammerl der LehrerInnen wurden kleine Merkhilfen angebracht, die daran erinnern, dass die Nutzung eines
Kaffeehäferls im Vergleich zur Verwendung eines Wegwerfplastikbechers wesentlich umweltschonender ist. - Auch das doppelseitige Kopieren spart Papier (Anstoßzettel im Kopierkammerl).
- Ein zusätzlich aufgestellter Altpapierbehälter im Konferenzzimmer ermöglicht es jetzt auch Papier (deinkbares Papier) und Karton entsprechend den Vorgaben des Abfallverbandes GAUL zu trennen.
- In unserem Schulgebäude sind ca. 675 Lampen installiert. Es ist aus Energiesparüberlegungen und auch aus Kostengründen von Bedeutung, wie viele davon eingeschaltet sind. Eine OEFL (optische Erinnerungshilfe für Lesekundige) „Licht ab am Tag“, wurde in allen Klassenräumen, Sonderunterrichtsräumen und im Konferenzzimmer angebracht.
Klimafit zum Radlhit
Im September 2011 nahmen alle dritten und vierten Klassen des BG/BRG Laa/Thaya mit insgesamt 205 SchülernInnen an der Aktion „Klimafit zum Radlhit“ teil.
Ziel war es, innerhalb von drei Wochen so viele klimafreundliche Schulwege (zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Bus oder Zug) wie möglich zurückzulegen. Gleichzeitig lernten die SchülerInnen bei diesem Wettbewerb Sehenswürdigkeiten in der Region kennen.
Radroute:

Schulsieger wurden die SchülerInnen der Klasse 3C, die im Kombinationswettbewerb um möglichst viele umweltfreundlich zurückgelegte Schulwegkilometer und durch die Beantwortung von Wissensfragen aus der Region als Erste im Ziel ankamen. Der Gewinn ist ein Gutschein für eine Erlebnisführung im Naturpark Leiser Berge, den die SchülerInnen im Frühjahr einlösen werden.
